*
Menu
Zeitmanagement
12.03.2009 16:56 ( 3272 x gelesen )

Im Griff der Zeit oder die Zeit im Griff ?

Im Griff der Zeit oder die Zeit im Griff?
Urs Argenton
 
Zeit ist eine Mangelware unserer Gesellschaft. Ein kluges Zeitmanagement schafft Freiraum.
 
„Keine Zeit“ — trotz Freizeitgesellschaft sind viele, vom Jugendlichen bis zum Ruheständler, immer wieder in Zeitnot. Hetze, Termindruck, Unerledigtes und der Wettlauf mit der Uhr sind weit verbreitete Stressauslöser.
 
Der Umgang mit Zeit besteht aus Gewohnheiten, die der Mensch sich im Leben aneignet. Wer seine Zeitgewohnheiten positiv ändert, der verändert sein Zeitbudget. Ein kluges Zeit- und Selbstmanagement führt nicht zu volleren Terminkalendern, sondern schafft Freiraum.
 
Tipps für ein geschicktes
Zeit und Selbstmanagement
 
1. Ein neues Bewusstsein von Zeit.
Wir können „Zeitkompetenz“ entwickeln, indem wir sorgfältiger auswählen, was uns wichtig ist. Wir lernen aktiv zu entscheiden, wann etwas getan oder erlebt werden soll. Wir üben uns in Gelassenheit. Wir entwickeln „ruhige Schnelligkeit“. Der Rhythmus von Ruhe und Aktivität soll immer wieder gesucht und gelebt werden.
 
2. Charles Swindoll schrieb:
 „Ich bin überzeugt, dass mein Leben zu 10% aus dem besteht, was mit mir geschieht, und zu 90% aus dem, wie ich darauf reagiere.
Unsere Einstellungen und Werte bestimmen die Richtung, über die wir unsere Ziele erreichen. Unser Zeitverhalten steht in enger Beziehung zu unseren Werten.
 
3. Wer Ziele setzt, nutzt die Zeit besser. Klare Ziele führen uns zu zielgerichtetem Handeln. Daraus resultieren Erfolgserlebnisse, die das Selbstbewusstsein stärken. Erreichte Ziele bewirken Energie für höhere Ziele. Wir können an Lebenszielen, mittelfristigen und kurzfristigen Zielen arbeiten. Jeden Tag sollten wir mindestens ein wichtiges Teilziel erreichen.
 
4. Erfolgreiches Zeitmanagement ist Prioritäten-Management.
Prioritäten bestimmen unser Handeln. Was ist uns wichtig? Wir selber bestimmen die Wichtigkeit unseres Wirkens. Wichtigkeit geht vor Dringlichkeit. Wir können unsere Arbeiten nach A-, B- und C-Prioritäten ordnen. A-Prioritäten sind wichtig und dringend (sofort erledigen). B-Prioritäten sind wichtig, aber nicht dringend (terminieren). C-Prioritäten sind dringend, aber nicht wichtig (delegieren oder in Randzeiten erledigen).
 
5. „Lieber eine Woche nachgedacht, als ein Leben lang hart gearbeitet.“ Planung ist der beste Weg, um aus dem Verhaltensmuster des Reagierens auszubrechen. Wer gut plant, braucht weniger Durchführungszeit. Und die Gesamtzeit des Handelns ist erst noch kürzer.
 
6. Zeitplanung heisst, den Monat, die Woche oder den Tag zu gestalten. Zeit- Planung ist nichts anderes als die Vorbereitung und die Verwirklichung von Zielen: Alle anfallenden Arbeiten aufschreiben; nichts soll vergessen gehen. Dann wird die zeitliche Dauer der Aktivität geschätzt. Tägliche Pufferzeiten helfen, den Terminkalender nicht zu überfüllen. So können auch unvorhersehbare Aufgaben erledigt werden.
 
Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Trainieren Ihres neuen Zeitmanagements.
 
Urs Argenton führt zusammen mit seiner Frau die Firma
impuls bildung + beratung gmbH
mit Sitz in Schüpfen


Zurück Druckoptimierte Version Diesen Artikel weiterempfehlen... Druckoptimierte Version
 
Die hier veröffentlichten Artikel und Kommentare stehen uneingeschränkt im alleinigen Verantwortungsbereich des jeweiligen Autors.
PrinterFriendly
Druckoptimierte Version
bl_halt

bl_treff

Jeden Dienstagmorgen von
9.00 h - 11.00 h
an der
Baumackerstrasse 19
Eingang unten
8050 Zürich



Anmeldung nicht erforderlich!

bl_webmaster

Webmaster |                                               Sitemap| Kontakt | Impressum | myAdmin | Login  
 

Benutzername:
User-Login
Ihr E-Mail